KAMPAGNEN 
 
&  PROJEKTE.

“Die Tötung von medizinischen Fachkräften, allein aus dem Grund, dass sie Menschenleben retten, ist eine Verachtung der Menschlichkeit selbst“ 

Der Krieg in Syrien ist eine der größten humanitären Katastrophen seit dem Zweiten Weltkrieg. Die medizinische Lage verschlechtert sich zunehmend und hat einen Punkt erreicht, in dem bis heute 70 Prozent der gesundheitlichen Infrastruktur zerstört wurden.

Es ist unsere Verpflichtung, uns gegen die inakzeptablen Geschehnisse in Syrien zu erheben: Dagegen, dass Ärzte, Krankenschwestern, Hebammen und andere medizinische Fachkräfte getötet werden, deren einziges Vergehen es ist, Leben inmitten des inzwischen sieben Jahre andauernden Konfliktes zu retten. Anschläge auf Krankenhäuser und medizinisches Personal sind Kriegsverbrechen. Im vergangen Jahr wurden nach Angaben des Syrian Hospitals Monitoring Reports alle 107 Krankenhäuser in Aleppo, Idlib, Latakia, Hama, Deraa, Quneitra und Homs mindestens einmal durch einen direkten oder indirekten Luftangriff attackiert. Einige Krankenhäuser waren 25 Mal Ziel solcher Angriffe. Im Durchschnitt waren es drei Luftangriffe je Krankenhaus.

Alleine in diesem Jahr, 2020, wurden bisher mehr als 90 medizinische Einrichtungen gezielt bombardiert. 

THIS BRACELET SAVES LIVES 
Der unsichtbare Hunger 

Es kann eine schwangere Frau sein, die ein untergewichtiges Kind zur Welt bringt. Ein nicht gestillter Säugling mit Mangel an den Nährstoffen, die er oder sie zu Beginn dringend benötigt. Ein Kind, das für sein Alter zu klein oder zu dünn ist, abgemagert, eingeschränkt in der physischen und geistigen Entwicklung oder sogar in Lebensgefahr. 

 

Eingeschränkter Zugang zu Wasser und Nahrungsmitteln, schlechte Ernährungsgewohnheiten und unzureichende Nährstoffe machen die gesamte Bevölkerung anfälliger für Krankheiten. Seit Beginn des Krieges sind die Preise für Lebensmittel um 800% gestiegen. Immer wieder sterben Kinder am Hungertod, in den meisten Fällen: an tödlichen Folgen von Unterernährung. 

In all ihren Formen: sei es akut, schwerwiegend oder beginnend, mit oder ohne Komplikationen - Unterernährung wird kurz- und langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit und das Leben aller betroffenen Kinder haben. 

 

Unterstützen Sie uns, die Unterernährung von Kindern in Syrien zu bekämpfen und zu vermeiden, sowie Schwangeren und jungen Müttern zu helfen. 10 Euro erlauben es uns, ein Kind nach IMCI Protokoll (ins. Ernährung, Grundversorgung, Vorbeugung) zu behandeln. 25 Euro ermöglichen es uns, 'kinngerechten Raum' (Child Friendly Spaces, CFS) für ein Kind zu schaffen und Case Management für Kindesschutz (welches in der Regel Individuen, sowie ganze Familien mit einbezieht) anzubieten. 150 Euro erlauben es uns, einen Fall von schwerer Unterernährung (Revere Acute Malnutrition, SAM) zu behandeln. 

6.5 MILLIONEN Menschen in Syrien leiden an Mangelernährung
 

4 MILLIONEN weitere Menschen drohen an Mangelernährung zu erkranken.
 

BESONDERS KINDER sind betroffen, da ihre Mütter oftmals
selbst sehr schwach sind.

Mobile Kliniken im Einsatz: Dauerregen und eisige Schneestürme bedrohen das Leben von mehr als 250.000 Menschen im Norden.

Anfang der Jahres 2019, sowie 2020, verursachten ungewöhnlich starke Regenfälle in Nordsyrien entlang der türkischen Grenze und im Norden von Aleppo heftige Sturzfluten. Hunderte von Zelte wurden in Atme, Dana, Sarmada und Qah in der nördlichen Landschaft von Idlib weggespült. Schätzungsweise 250.000 Menschen sind akut betroffen. Das letzte Hab und Gut dieser Menschen wurde von Schlamm und Wasser begraben. Die meisten ihrer Schutz-, Nahrungsmittel- und Wasservorräte wurden durch die Überschwemmungen zerstört. Durch die Wassermassen ist auch das bedürftige Abwassersystem der Camps zerstört worden, was zu einem Anstieg an Krankheiten führt. 

 

Danach sorgte dann ein eisiger Schneesturm für mehr Leid, mehr Krankheit und mehr Verzweiflung. Nachts sinken die Temperaturen oftmals auf unter Null Grad, was bereits zum Tod von einigen jüngeren Kindern führte. Vorwiegend Kinder und ältere Menschen befinden sich in akuter Lebensgefahr. Ohne medizinische Grundversorgung kann eine leichte Erkältung zu einer lebensbedrohlichen Situation führen.

 

Vor allem zu diesen Zeiten, fahren unsere mobilen Kliniken in schwer erreichbare Regionen und dahin, wo sie am Dringendsten benötigt werden und versorgen die betroffenen Menschen medizinisch. Innerhalb einer Stunde kann eine mobile Klinik etwa vier Familien oder zwölf Einzelpersonen medizinisch versorgen, was für uns Kosten von ca. 65 Euro beträgt. 

Mit 5 Euro können wir mit einer mobilen Klinik eine Person medizinisch versorgen und 15 Euro reichen aus, um eine dreiköpfige Familie grundlegend zu versorgen. An einem Tag erreicht eine mobile Klinik etwa 100 Personen (Kosten 500€). Der Betrieb einer mobilen Klinik für eine Woche kostet uns 3.375€ - damit können wir mehr als 600 Menschen (mehr als 200 Familien) helfen.

#SaveIdlibsChildren.
Sie finden kein Gehör. Wir sind ihre Stimme. 

Idlib, eine Stadt im Norden Syriens wird seit April 2019 immer wieder bombardiert. Rund 830.000 Menschen haben sich zuletzt auf der Flucht aus Idlib begeben. Sogar Schulen und Krankenhäuser werden beschossen. Doch selbst auf der Flucht, oder in ihren provisorischen Zeltlagern, sind sie nicht sicher vor dem Krieg. Hunderttausende Kinder und Familien durchleben in Idlib, Syrien, die Hölle auf Erden. Allein in den letzten 4 Wochen sind mehr Kinder in Idlib gestorben, als im gesamten Jahr 2018.

 

Außerdem sind ihre Zelte kalt und undicht. Es gibt kaum Nahrung, kaum medizinische Versorgung und kein fließendes Wasser. Krankheiten breiten sich rasant schnell aus. 

Um auf das Leid der tausenden Kinder aufmerksam zu machen, haben sich einige prominente Unterstützer im Rahmen unserer #SmileChild Kampagne zusammengetan. Mehr Fakten zur Situation in Idlib findet ihr im Video unter folgendem Link: 
https://www.instagram.com/p/B0qE9vto83u/?utm_source=ig_web_copy_link

CORONA NOTHILFE
#CantStayHome - If you don't have one. 

Etwa 70 Millionen Menschen leben weltweit in Flüchtlingscamps. Die Zustände, sei es auf Lesbos in Griechenland, im Zaatari Camp in Jordanien, Camps im Irak und Lebanon oder in den Flüchtlingscamps in Syrien - sind unmenschlich und hygienisch kaum tragbar.   

 

Allein in Syrien sitzen nach wie vor mehrere Millionen Menschen in Nordsyrien, an der türkischen Grenze, fest. 60% unter ihnen sind Kinder - sie haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, keine Nahrung, kaum Bildungsmöglichkeiten und vor allem keine ordentliche Unterkunft. Sie schlafen in provisorischen Zeltlagern. Die Zelte sind undicht und schützen NICHT vor Kälte. In den Zelten leben große Familien mit vielen Angehörigen, aber auch Bekannte und Nachbarn. Die nicht vorhandenen Hygienemöglichkeiten werden zum erheblichen Problem - jetzt schon verbreiten sich Krankheiten rasend schnell. 

 

SOCIAL DISTANCING ist unter diesen Umständen NICHT MÖGLICH 

 

Sollte sich die Coronavirus Pandemie in den Camps ausbreiten, kann kaum eine stabile medizinische (Not-) Versorgung gewährleistet werden. Um das sowieso sehr überlastete und kaum vorhandene Gesundheitssystem in Nordsyrien nicht zu einem tödlichen Kollaps zu bringen, setzen wir vor allem dort an, die Menschen aufzuklären und ihnen #SocialDistancing soweit es geht näher zu bringen. Somit möchten wir einen großflächigen und schnellen Anstieg der Infektionen verringern. Bisher haben wir durch unser COVID-19 Response folgende Dinge durchgeführt: 

 

  • Tausende Quadratmeter in den Flüchtlingscamps desinfiziert 

  • Hygienepakete verteilen (Seifen, Desinfektion, Zahnbürsten  u.v.m.)

  • Lebensmittelpakete verteilen (Reis, Nudeln, Mehl, Linsen u.v.m.)​

UOSSM Germany e.V.

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